Aktuelles Tasting: Hakushu 12 Years

 

Der Hakushu ist einer von mittlerweile doch recht vielen japanischen Whiskies, die ich probieren konnte. Wie auch der Nikka Red ist er aber wieder mal ein tolles Beispiel für die Vielfalt der japanischen Whiskies.

Leider steht der Hakushu oft im Schatten seiner Suntory-Brüder Yamazaki und Hibiki. Zu Unrecht, denn was die kleine Destillerie am Berg Kaikomagatake herstellt, kann sich wirklich sehen lassen.

Der hier getastete Hakushu 12 Years ist mit knapp 70€ in einem guten Preis-Leistungsverhältnis, was man über die älteren und Editions-Abfüllungen nicht immer behaupten kann. Da kann man für ein 3cl Sample schon mal 200 € hinlegen.

slàinte mhath, Ihr Raphael L. Thierschmann

Tasting Notes:

Eine süße, fruchtige Zitronen-Note steigt einem gleich am Anfang in die Nase und auch der Geschmack ist davon dominiert. Wie auch beim Nikka ist aber auch deutlicher Rauch zu schmecken, der aus diesem Whisky ein sehr komplexes Gebilde macht. Der Geschmack hält lange an und vom interessanten Charakter bleibt vor allem angenehmer Rauch zurück.

Meine Meinung:

Die Vielfalt der japanischen Whiskies ist immer wieder faszinierend und auch dieser Hakushu bekommt von mir eine Empfehlung. Vor allem der 18-Jahre alte Hakushu ist ein Gedicht, aber leider preislich schon etwas gehobener. Den 25-Jährigen konnte ich bisher leider nicht probieren, da er nur selten unter 1.000 € zu bekommen ist. 2013 und 2014 gab es von diesem Tropfen auch limitierte Heavily Peated sowie Sherry Cask Editionen. Wer da noch eine Flasche ergattern kann, sollte zuschlagen.

YOURMALT Note:

laga

Über Hakushu:

Die japanische Brennerei wurde 1973 eröffnet und zählt zu den höchstgelegen Destillerien in Japan. Hakushu bedeutet „weiße Sandbänke“, was an die weißen Steine im Flussbett der Wasserquelle der Brennerei angelehnt ist. Hakushu gehört zum Suntory-Konzern, zu dem neben Yamazaki und Hibiki auch Bowmore, Laphroaig oder Jim Beam gehören.